Raum für Entwicklung
Supervision & Coaching
Ich begleite Sie, liebe Menschen und Teams, wenn Sie Ihre berufliche Praxis reflektieren, gestalten und festigen wollen. Ich möchte, dass Verbindungen gestärkt werden – mit sich selbst, mit anderen, mit dem, was Sie professionell sind oder sein wollen. Dazu gebe ich Impulse, die echte Entwicklung ermöglichen.
ProfilDas dürfen Sie erwarten
Ich bringe reichlich reflektierte Praxis in der Begleitung von Einzelpersonen, Teams und Organisationen mit – dabei profitiere ich (und auch Sie) von meinen Erfahrungen als Fach- und Führungsperson in diversen Arbeitsfeldern und meinen fachlichen Bezugspunkten, wie etwa systemischen Perspektiven, existenziellem Coaching oder Strukturarbeit.
Rezepte und Standardlösungen sind nicht so mein Ding, dafür Struktur und eine ethisch fundierte Haltung. Ich bin wach, interessiert, klar (auch sprachlich) und habe ein ausgeprägtes Gespür für das, was unausgesprochen mitschwingt. Sagen jedenfalls meine Kund:innen.
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Supervisorin & Coach, ias Institut für Sozialwissenschaften, Bad Ragaz
Soziologin und Pädagogin, Universität Wien, Schwerpunkte: Familien- und Organisationssoziologie, Erwachsenenbildung
Dipl. Behindertenpädagogin, Lehranstalt für heilpädagogische Berufe, Wien
Zusatzausbildungen in den Feldern Personal-, Bildungs- und Projektmanagement sowie im Bereich Hochschuldidaktik.
Vertiefende Weiterbildungen in Lateraler Führung, Konfliktberatung, Aufstellungsarbeit, Lehr- und Ausbildungssupervision, Macht in Organisationen, Soziokratische Entscheidungsfindung u.v.m.
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Langjährige Tätigkeit als Studienleiterin, Dozentin und Beraterin, Departement Soziale Arbeit, FHS St.Gallen, Hochschule für Angewandte Wissenschaften/OST – Ostschweizer Fachhochschule
Berufs- und Führungserfahrung im Nonprofit- und Bildungsbereich: AQUA Mühle Vorarlberg Frastanz, Lebenshilfe Vorarlberg Götzis, Schloss Hofen Wissenschaft & Weiterbildung Lochau, abzwien – Arbeit, Bildung und Zukunft für Frauen
AngebotSo berate ich Sie
Beratung verstehe ich als Praxis des Innehaltens. Ich bin überzeugt: Erst im offenen Gespräch entstehen neue Sichtweisen – durch aktives Zuhören, hartnäckiges Hinterfragen, kreative Impulse und gemeinsames Sortieren. Ich gelte als Beraterin, die visualisierungsstark und sprachfähig ist – beides hilft, um komplexe Situationen oder Probleme zu zerlegen, zu verstehen und bearbeitbar zu machen.
So können wir gemeinsam ins Arbeiten kommen:
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Ich öffne Reflexionsräume für Einzelpersonen, Gruppen und Teams, in denen berufliche Themen bedacht, Fragen ernst genommen und neue Sichtweisen möglich werden. Fallorientiert, beziehungsorientiert und lernorientiert.
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Ich begleite Menschen dabei, Klarheit zu gewinnen, Entscheidungen zu treffen und ihre professionelle Rolle stimmig zu gestalten. Und beim Finden der nächsten stimmigen Schritte.
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Ich arbeite mit Teams an dem Raum zwischen den Beteiligten. Genau dort, wo Entwicklung aus dem Gemeinsamen entsteht.
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In Veränderungsprozessen zählen Halt und Offenheit. Ich unterstütze in Veränderungen so, dass Sinn sichtbar wird, Ambivalenzen Platz haben und Lernen Schritt für Schritt im Alltag wirksam wird.
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Ich gestalte Jahres-, Strategie und Teamklausuren als konzentrierte Arbeitsräume. Mit Klarheit und Leichtigkeit entstehen gemeinsame Ausrichtung, stabile Ergebnisse und verbindliche Vereinbarungen.
Darauf können Sie sich verlassen
• Einen gut gebauten Struktur-Rahmen, der trägt und dabei doch Bewegung möglich macht.
• Klarheit in Sprache und Haltung.
• Keine Belehrungen, sondern Impulse, die zum Selberdenken anregen.
• Eine Arbeitsweise, die sich an den verbindlichen Qualitätsstandards der ÖVS – Österreichische Vereinigung für Supervision und Coaching orientiert.
SprachfeldIst das nicht interessant?
Sprachliche Orientierungspunkte begleiten meine Arbeit. Hier sind einige davon kurz beschrieben – so, wie sie mich inspirieren.
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Anfänge sind leise. Manchmal unscheinbar. Sie zeigen sich eher mit einem Atemzug, einem Blick, einem Gedanken, der sich in Bewegung setzt. In Supervision und Coaching sind sie mehr als nur der Startpunkt. Sie sind der Spiegel, in dem erste Fragen sichtbar werden. Und sie verlangen Geduld, denn sie wissen noch nicht, wohin sie führen. Doch gerade in dieser Unbestimmtheit liegt ihr Wert: Sie laden zu Begegnung ein, nicht zu Bewertung.
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Stellen Sie sich einen Raum vor, in dem Argumente zählen – nicht Status oder Druck. Jeder Stimme wird Gehör geschenkt, alle Perspektiven dürfen ehrlich thematisiert werden. Habermas nennt dies einen „gepflegten Diskurs“. Ziel ist Verständigung, auch durch das Äußern von Zweifel und Einwänden. Das gilt für den Austausch im Team ebenso wie für die eigene innere Klärung.
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Leichtigkeit ist kein sofortiges Ziel, sondern das Ergebnis eines bewussten Übungsprozesses. Sie zeigt sich dort, wo Unsicherheit in Vertrautheit transformiert wurde und wo Handlungsspielräume klarer geworden sind – ohne dass die Tiefe des Handelns verloren geht. Oder, um es mit Klaus Eidenschink zu sagen: Alles Leichte ist schwer, bevor es leicht wurde.
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Resonanz entsteht, wenn etwas antwortet: ein Gedanke, ein Gefühl, ein Satz im Raum. In Supervision und Coaching zeigt sie sich oft leise – als spürbare Bewegung im Verstehen. Wo Resonanz entsteht, beginnt etwas zu arbeiten. Oft liegt darin ein Zugang zu dem, was im Alltag leicht übersehen wird. Hartmut Rosa stellt Resonanz dem Erleben von Entfremdung gegenüber, dem Gefühl nur noch zu funktionieren, nichts mehr wirklich zu erreichen oder berührt zu werden. Es geht darum, wieder einen eigenen ‚Ton‘ zu finden.
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Das Alte ist bereits vergangen, das Neue aber noch nicht eingetreten. In der Begleitung solcher Phasen der Ungewissheit finden sich Orte der Möglichkeit und der Transformation. Gleichzeitig markieren Zwischenräume meine Position als Beraterin. Ich stehe genau dort, im sogenannten „Liminalen Raum“ (Victor Turner), nicht drinnen im System, nicht außerhalb, sondern auf der Schwelle.